Sagres – Salema ist die schwerste Etappe des Fischerpfads an diesem Küstenabschnitt. Von Sagres führt der Trail an der Südküste nach Osten, immer wieder hinunter in kleine Buchten und auf der anderen Seite wieder hinauf, bis zum Fischerdorf Salema. Wunderschön, aber es kostet Kraft.
Die Kräfte für hinten aufheben
Ab der Praia das Furnas wird es anstrengend: runter zu einer Bucht, auf der anderen Seite wieder hoch, und das mehrmals. In Wanderberichten werden die Abstiege zur Praia da Figueira und zur Praia Santa als besonders steil beschrieben, und beim Abstieg zum Zavial liegt loses Gestein. Gute Schuhe und etwas Reserve in den Beinen helfen hier wirklich.
Pause in Ingrina oder Zavial
Ungefähr auf halber Strecke gibt es an den Stränden Ingrina und Zavial Restaurants. Wenn sie geöffnet haben, könnt ihr dort essen und Wasser nachkaufen. Gerade im Winter aber vorher nachsehen und die Tagesversorgung trotzdem mitnehmen. Ein bisschen Bargeld ist auch eine gute Idee.
Andersherum geht auch
Ihr könnt die Etappe auch umgekehrt laufen. Wer die steileren Abschnitte lieber morgens mit frischen Beinen geht, startet in Salema und läuft Richtung Sagres – ein Wanderbericht empfiehlt genau deshalb diese Richtung.
Essen in Salema
Nach der schwersten Etappe habt ihr es euch verdient: A Bóia direkt am Strand oder O Lourenço, etwas abseits vom Strandtrubel. Mehr in unseren Restaurant-Tipps.
Zeit und Saison
Offiziell sind es etwa acht Stunden Gehzeit, die Etappe gilt als sehr schwer. Die Rota Vicentina empfiehlt den Fischerpfad von September bis Juni. Bei Sturm, starkem Regen oder schlechten Wegverhältnissen verschiebt die Tour lieber. Schaut vorher auf die Warnkarte der Rota Vicentina und in die Wetterwarnungen.

